(Zuletzt aktualisiert: 13. November 2006)

Kinder-Akademie im Rheinischen Landesmuseum

www.rofrisch.de/fotokiste

Übersicht: Fotos aus dem
Rheinischen Landesmuseum Bonn
in Rolands Fotokiste und auf CD:

  • Kinder-Akademie
      - Steinzeit (4. November 2006)
      - Grabungen (16. September 2006)
      - Urmenschen (9. September 2006)
      - Steinzeit (2. September 2006)
  • Herbstferien-Werkstattschau "Ernte"
    (14. Oktober 2006)
  • Förderkreis-Jubiläum
    (19. August 2006)
  • Steinzeit-Werkstattschau
    (5. August 2006)
  • Sommerferienkurs Jagdgeräte, Zelte
    (28. Juni 2006)
  • Drucken und Colorieren
    (18. April 2006)
  • Ausflug nach Monrepos und Sayn
    (16. März 2006)
  • Abschluss Grab-mal-Ausstellung
    (12. März 2006)
  • Handpuppen, Schattentheater
    (7. Januar 2006)
  • Eröffnung Grab-mal-Ausstellung
    (23. Oktober 2005)
  • Bonner Kulturnacht: Kelten
    (22. Oktober 2005)
  • Werkstattschau: Römer
    (16. Oktober 2005)
Fotos der nicht anklickbaren Veranstaltungen
gibt es nicht online, sondern nur als CD.

Von August bis November 2006 fand Samstags im Rheinischen Landesmuseum Bonn eine Kinder-Akademie statt. Die Veranstaltungen waren sehr interressant und lehrreich für die Kinder. Nach einer Einführung mit Fragen und Antworten folgte jeweils ein praktischer Teil mit Besuch der Ausstellung. Vier dieser Veranstaltungen im September und November 2006 habe ich besucht. Einige wenige der Bilder zeige ich hier.


Kinder-Akademie "Das Leben in der Steinzeit" (2. September 2006)

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Bei der "Steinzeit"-Akademie am 2. September gab es leider technische Probleme mit Notebook und Beamer, da wegen einer weiteren Museumsveranstaltung die Kinderakademie nicht wie geplant in der Aula, sondern in den Räumen der Museumspädagogik stattfinden musste. Daher kam es zunächst zu einer kleinen unbeabsichtigten Wartezeit.

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Als sich die Probleme mit dem kurzfristig hergeholten Ersatz-Projektor nicht lösen ließen, beschloss man, gleich mit dem praktischen Teil, dem Besuch der Roots-Ausstellung und des Mitmachbereiches für Kinder zu beginnen. Die Erklärungen wurden daher im Museum gegeben.

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In einer eingerichteten "Steinzeit-Höhle" hatten die Kinder die Gelegenheit, selber Höhlenmalereien anzufertigen.

Auch konnten Schiefertafeln geritzt werden oder Erfahrungen mit mikroskopischer Auswertung von Funden gemacht werden:

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Wie mühevoll es ist, einen Baumstamm nur mit dem Faustkeil zu bearbeiten, ließ sich ebenfalls selbst erfahren.

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Nachdem der Mitmach-Bereich gründlich erforscht worden war, ging es nun in die Roots-Ausstellung. Die Museumspädagogin erklärt den Kindern hier einiges über Ausgrabungen und meterhohe Erdschichten, die an der Wand im Hintergrund als riesiges Lackprofil zu sehen sind.

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Eine Etage höher dann die Begegnung mit dem rekonstruierten Antlitz unseres nahen Verwandten. Ehrlich gesagt, sieht der Neandertaler doch sehr menschlich aus. Manch ein Ureinwohner des 'Bonner Lochs' würde vermutlich eher als Neandertaler durchgehen als "Herr Mettmann", der hier den neugierigen Blicken der Kinder standhält.

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Die berühmten Knochenfunde des ersten entdeckten Neandertalers. Ob unsere Überreste wohl auch in 40.000 Jahren in einer Museumsvitrine gezeigt werden? ;-)

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Zum Abschluss der Kinder-Akademie bekam jedes Kind noch ein Diplom, und es wurden einige Gruppenfotos gemacht. Damit ging dieser Tag der Kinderakademie zu ende. Trotz der anfänglichen technischen Pannen war es eine gelungene Veranstaltung. Die Kinder hatten viel Spaß und haben einiges über das Leben in der Steinzeit gelernt.

Die Gruppenfotos und auch sämtliche weiteren Fotos des Tages (insgesamt 100 Bilder) sind auf meiner RLM-CD 3 erhältlich.

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Kinder-Akademie "Wie alles anfing - die Erforschung des Menschen" (9. September 2006)

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In der folgenden Woche stand die Aula des Museums zur Verfügung, so dass auch die vorbereitete Präsentation gezeigt werden konnte. Für den Fotografen hieß dies natürlich: Mit weniger Licht auskommen und den Blitz möglichst so einsetzen, dass nicht der Vordergrund taghell und der Hintergrund nachtschwarz ist. Ich hoffe, dies ist mir einigermaßen gelungen...

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Die Mitarbeit der Kinder war sehr gut. Hier ging es gerade um die Frage, woraus denn wohl solche Flöten gefertigt wurden. Wer hätte gedacht, dass die frühen Menschen dafür Schwanenknochen genommen haben, weil diese hohl sind?

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Nach vielen lehrreichen Informationen über den Homo erectus, den Homo heidelbergensis und den Neandertaler, etc. kam der Vortrag dann zum Homo sapiens. Einige Exemplare dieser Spezies waren den Kindern durchaus bekannt, wie z.B. die Fußball-Nationalmannschaft oder "Tokio Hotel". Wobei ich persönlich bei letzteren so meine Zweifel habe, ob sie wirklich zur gleichen Art gehören. ;-)

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Auch diesmal gab es wieder einen praktischen Teil. Die Vis-à-vis-Begegnung mit dem Neandertaler fehlte natürlich auch diesmal nicht.

Weitere Knochenfunde von urzeitlichen Menschenformen wurden gezeigt und besprochen (im Bild sieht man z. B. die berühmte "Lucy"). Und es wurden ein paar kurze Informationen über den Ablauf einer Grabung gegeben, um einen Vorgeschmack auf die Kinderakademie des folgenden Wochenendes zu geben.

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Am Ende wurden wieder Urkunden an die Teilnehmer verteilt. Da diesmal eine Geburtstagsgesellschaft dabei war, erhielt das Geburtstagskind noch ein Geschenk vom Museum. Danach kam wieder die Aufstellung für einige Gruppenfotos:

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Die Gruppenfotos und auch sämtliche sonstigen Bilder dieses Tages (insgesamt 71 Fotos) sind ebenfalls auf der RLM-CD 3 zu finden.


Kinder-Akademie "Vom Graben und Forschen" (16. September 2006)

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Auch das dritte Thema der Kinder-Akademie traf auf großes Interesse. In diesem Teil ging es hauptsächlich um die Arbeitsmethoden von Archäologen. Zunächst lernten die Kinder einiges über verschiedene Arbeitsgeräte, die bei archäologischen Grabungen verwendet werden.

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Die Dozentin hatte einige Gegenstände mitgebracht, die bei solchen Grabungen bereits gefunden wurden. Meist sind es harte Materialien, weil sich die weichen Sachen in so langer Zeit meist im Boden bereits zersetzt haben. Was man daher oft findet, sind Tonscherben, besonders geformte Steine, oder auch Knochen.

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Im zweiten Teil der Einführung ging es dann um die Entdeckung des Neandertalers, der ja das zentrale Thema der Roots-Ausstellung im Museum ist. Die Kinder lernten u. A. einiges über die Schwierigkeiten, die die Forscher vor 150 Jahren bei der Untersuchung des Fundes hatten, und sie erfuhren, dass man vor wenigen Jahren dort noch einmal gegraben und weitere Entdeckungen gemacht hatte.

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Im praktischen Teil der Kinderakademie ging es natürlich auch diesmal wieder zur Büste des Neandertalers. Nicht nur das Ausgraben und Präparieren, sondern auch die Rekonstruktion anhand der Funde gehört zu den Aufgaben von Archäologen.

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Urgroßneffe betrachtet toten Urgroßonkel: Ein junger Homo sapiens wirft einen nachdenklichen Blick auf die Überreste des Homo neanderthalensis, der hier in seinem alarmgesicherten Schneewittchensarg liegt. Unser Vorfahre ist das zwar nicht, aber Verwandte sind wir trotzdem...

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Gute Zähne hatte der Neandertaler, und zwar ohne Zahnspange. Auch wenn das Teil vor den Unterkiefern fast so aussieht. Aber es ist ein Zungenbein und keine Klammer.

Auf dem großen Bildschirm ist zu sehen, wie jemand durch Beschlagen eines Feuersteins mit einem Geweihstück einen Faustkeil herstellt. Frühere Fertigungsmethoden auszuprobieren gehört zur experimentellen Archäologie, also auch zum Forschen.

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Eine nachgestellte Grabungsszene zeigt, wie das Graben und Forschen in der Praxis aussieht. Die einzelnen Arbeitsschritte (wie z. B. das genaue Aufzeichnen der Lage der Funde) wurden bereits in der Einführung besprochen.

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Abschließend bekam natürlich jedes Kind sein Akademie-Diplom, und dann ging es auf die Bühne des Hörsaals für einige Gruppenfotos.

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Und auch diese Gruppenfotos, sowie die sonstigen Bilder dieses Tages (insgesamt 60 Fotos) sind ebenfalls auf der RLM-CD 3 zu finden.


Kinder-Akademie "Das Leben in der Steinzeit" (4. November 2006)

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Mein vierter Besuch bei der Kinder-Akademie fand Anfang November statt. Es war wieder das Thema, das Anfang September auch behandelt wurde. Und es war der letzte Termin der Kinder-Akademie zur Roots-Ausstellung überhaupt. Alle 9 Samstage (von denen ich 4 fotografisch begleitet habe) waren ein voller Erfolg, so dass sich viele Kinder für mehrere Themen angemeldet hatten.

Auf dem Foto links kann man 'live' die Entdeckung der Schädelkalotte des berühmtesten Neandertalers sehen. :-) Natürlich ist es nur eine Kopie, die die junge Forscherin da gerade auspackt...

Nach der Einführung in das Thema ging es für die Kinder in die Ausstellung (wo ich diesmal leider nicht fotografieren durfte) und dann in den Kinder-Mitmachbereich. Dort konnten die Kinder wieder praktische Erfahrung mit steinzeitlichen Arbeitsweisen sammeln.

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Beispielsweise konnten die Kinder ausprobieren, wie sich Abbildungen von Mammuts und anderen Tieren in Schiefertafeln ritzen lassen. Die selbst erstellten steinzeitlichen Kunstwerke durften die Kinder dann mit nach Hause nehmen. Sollten Forscher in einigen Jahrhunderten Kinderzimmer aus dem 21. Jahrhundert ausgraben und dort auf Mammut-Schiefertafeln treffen, dann werden sie sich vermutlich sehr wundern... :-)

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Zum Schluss gab es wie immer für jedes Kind ein Forscher-Diplom. Und natürlich kurze Aufstellung für die Gruppenfotos:

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Abschließend schaute ich mir noch die Gegenstände näher an, die rund um die berühmte Schädelkalotte des Neandertalers auf dem Forschertisch lagen. Und siehe da, eine echte Sensation: Die soeben erst entdeckten versteinerten Augen des Neandertalers. :-) Damit wird die Kinderakademie vom 4.11.2006 als äußerst wichtiges Datum in die Geschichte der Urzeitforschung eingehen... :-)

Nun fehlt nur noch der obligatorische Hinweis: Sämtliche Gruppenfotos und sonstigen Bilder dieses Tages (insgesamt 43 Fotos) sind auf der RLM-CD 4 zu finden.


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