(Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2006)

Dornier Do24 auf dem Rhein in Köln

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  Übersicht: Wasserflugzeug Do-24ATT
  in Rolands Fotokiste:


Unter dem Motto "Spririt Of Cologne" wurde in Köln am 20. Mai 2006 Jubiläum gefeiert: 80 Jahre Luftfahrt in Köln. Höhepunkt war die Wasserung des Wasserflugzeuges (Flugbootes) Dornier Do-24 ATT auf dem Rhein.

Doch zunächst hieß es warten und testen, ob die Kamera Sturm und Wolkenbruch überlebt hat. Jetzt weiß ich jedenfalls, warum meine Fototasche "AW" für "All Weather" im Namen führt: Der Tasche kann man ein eingebautes Regencover überziehen, aber ich selbst war nass bis auf die Knochen. Und der Weg durch den Rheinpark war lebensgefährlich; überall herumsausende Äste, etc. bei Böen in Orkanstärke. Doch irgendwie erreichte ich den überdachten Uferteil an den Rheinterrassen in der Nähe des Tanzbrunnens. Hier konnte man sich unterstellen und auf besseres Wetter hoffen. Ob die Do24 bei diesem Sturm überhaupt landen wird?

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Es klarte tatsächlich etwas auf, und die Kamera funktionierte noch. Dass das Boot WSP 3 der Wasserschutzpolizei in Position ging, war auch ein gutes Zeichen. Auch Polizeiboot WSP 6 kam kurz darauf vorbei.

Kleine Anmerkung: Damit es nicht zu viele Vorschau-Bilder auf dieser Seite werden, sind manche Fotos nur über fett geschriebene Text-Links zu erreichen, wie im vorigen Absatz WSP 6. Wer also alle Fotos sehen möchte, sollte auch auf diese Text-Links klicken.

Auch einige Ruderer und zwei Jetski-Fahrer ließen es sich nicht nehmen, einmal vor so viel Publikum zu fahren:

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Kein Krabbenkutter, sondern laut Beschriftung am Heck "WSA-Köln" ein Schiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes Köln.

An der gegenüberliegenden Bastei sammelten sich ebenfalls schon viele Zuschauer.

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Die Feuerwehr war vertreten mit dem Rettungsboot Ursula und mit dem Feuerlöschboot 10-2.

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Um 15:45, eine Viertelstunde vor der geplanten Landungszeit, fuhr das THW Köln mit mehreren Booten auf. Neben mit stand eine nette Familie, deren Papa auf einem dieser Boote mitfuhr. So wurde ich ausführlich informiert, dass es Aufgabe des THW sein würde, die Personen aus dem Wasserflugzeug an die Landestelle zu bringen.

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Als Extra-Service für Svenja_16, die sich nur von ihrem Papa und dem THW retten lassen würde, falls sie in den Rhein fällt (aber bloß nicht von der Feuerwehr... ;-) ) zeige ich hier etliche Tele-Aufnahmen der verschiedenen THW-Boote. Rechts und ebenso hier: Ponton THW 89879-1. Auch gibt es ein zweites Foto von dem oben bereits gezeigten Motorboot 88713 des THW Köln-Ost. Na Svenja, findste nun Deinen Papa?

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Die beiden Insassen dieses Schlauchbootes sollte man sich gut merken - so trocken sehen wir sie in dieser Fotoserie nicht wieder...

Fehlt nur noch Ponton 88712-1 des THW Köln-Ost. Spätestens jetzt wird Svenja_16 ihren Papa wohl entdeckt haben. :-)

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Endlich kam sie, die Do-24 ATT Amphibian, das einzige noch (bzw. wieder) flugfähige Dornier-Wasserflugzeug dieses Typs. Nähere Einzelheiten über diese Maschine findet man beispielsweise auf der Website www.bredow-web.de.

Zunächst wurden einige Runden über dem Rhein gedreht, so dass sich schon einige Fotos machen ließen. Die Bilder sind übrigens allesamt mit meinem Canon-Objektiv 70-300 IS USM gemacht worden; größtenteils bei Blende 8 und ISO 400. Dadurch ergeben sich verwacklungsfreie Verschlusszeiten. Die Propeller standen bei den Flugaufnahmen also nicht wirklich still ;-) sondern es sieht nur auf den meisten Bildern (fast) so aus...

Je nach Blickwinkel sieht man sogar einen Hauch von blauem Himmel. Und das an einem Sturm-Tag, noch während die Kölner Feuerwehr einen Großteil der 220 Sturmschäden-Einsätze dieses Tages zu bearbeiten hatte.

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Nach dieser Runde zeigte sich noch ein anderes Flugzeug am Himmel; allerdings wesentlich höher. Wenn man das Bild anklickt, wird nicht das gesamte Foto dargestellt, sondern der unverkleinerte Ausschnitt von 780x520 Pixeln; so wie ihn meine Kamera aufgenommen hat (also ein 100%-Crop). Nicht perfekt scharf, aber doch ganz ordentlich, oder? Wie es aussieht, ist es wohl eine kleine Cessna oder so, jedenfalls mit gekennzeichnet als "D-EFUO". Eine 'etwas' näherere Ansicht dieser Maschine findet sich auf www.fysb.de

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Nun ergab sich die Gelegenheit für das Foto, das ich schon ganz oben auf dieser Seite gezeigt habe. Ist dieses Flugboot in der Luft nicht schön und elegant?

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Wie man sieht, war ich nicht der einzige Zuschauer und Fotograf an den Rheinterassen. Der Platz war sicherlich nicht nur wegen der Unterstellmöglichkeiten bei Regenschauern beliebt, sondern auch, weil er einen guten Blick auf Dom und Hohenzollernbrücke bot. Und außerdem vermuteten die meisten etwa dort die Landung der Do-24 ATT.

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Doch Pilot Iren Dornier machte es spannend. Noch eine Ehrenrunde; wieder ein Stück tiefer. Die Fotografen und sonstigen Besucher freute es natürlich sehr.

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Nun bot sich auch Gelegenheit für ein erstes Foto der Do 24 vor dem Kölner Dom. Manche Zuschauer riskierten fast ihr Leben (und das ihrer Kinder) für eine gute Sicht auf die Maschine. Meine Kinder wären jedenfalls nicht auf der Mauer rumgekraxelt. Zum Glück ist jedoch trotz Wind und Gedränge nichts passiert.

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Nächster Anflug von der Zoobrücke kommend in Richtung Hohenzollernbrücke (also stromaufwärts). Wird sie diesmal landen? Wie's aussieht, ist sie noch zu hoch...

...also nochmal durchstarten und vor der nächsten Brücke wieder rechtzeitig hochziehen.

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Und wieder Foto-Gelegenheit für die Geschichtsbücher: Kölner Dom mit Dornier-Wasserflugzeug Do-24, fast wie die Do-X im Jahre 1932.

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Ein besonders aufmerksamer Zuschauer...

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Dieser Anflug sieht besonders tief aus. Im Hintergrund Zoobrücke und Rheinseilbahn. Diesmal wird sie wohl landen.

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Noch wenige Zentimeter.

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First contact...

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Eine Bilderbuchlandung.

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Vorbei an der Bastei.

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Seitenansicht in Höhe des Fotografen...

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Die Do-24 verliert an Fahrt und taucht tiefer ein.

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"Nur" drei Motoren, aber dennoch ein eindrucksvoller Vogel...

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Do24 im Rhein vor dem Kölner Dom. Es naht zunächst das Schlauchboot des THW, um das Flugboot in der Strömung zu sichern. Dazu nähert es sich von vorne.

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Aufgrund der Böen ein nicht ganz ungefährliches Manöver. Zwei andere Boote des THW halten sich in der Nähe bereit.

Plötzlich dreht sich die Do24 nach rechts und erwischt dabei das Schauchboot des THW. Das Schlauchboot wird heruntergedrückt und die beiden Insassen gehen über Bord:

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Selbstverständlich tragen die THW-Leute Rettungswesten, und sogleich nähert sich eines der Boote, um sie aufzunehmen.

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Zweimal das gleiche Foto: Einmal als rechts Gesamtansicht und außerdem ein unverkleinerter 100%-Ausschnitt, der die Bergung der beiden Schlauchboot-Insassen zeigt.

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Bange Minuten bei den Beobachtern an den Ufern und auf der Hohenzollernbrücke. Glücklicherweise ist den beiden Havaristen jedoch nichts Schlimmeres passiert.

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Nun muss noch das Schlauchboot geborgen werden.

THW und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand:

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Das Schlauchboot wird längsseitig genommen, und es wird fleißig Wasser herausgeschippt.

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Noch ein Beobachter in der Luft. Beim Anklicken gibt's wieder einen 100%-Crop, der allerdings leider aufgrund von ca. ISO 1000 ein ziemlich starkes Rauschen aufweist. Dennoch kann man gut erkennen, dass es sich um einen Polizei-Hubschrauber handelt.

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THW grüßt WSP...

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Nach dieser dramatischen Rettungsaktion verließ ich meinen Beobachtungsplatz, um näher in Richtung Hohenzollernbrücke zu gehen. Dort fand das Rahmenprogramm des Jubiläums statt, und man hatte einen besseren Blick auf die schimmende Do24 - wenn man mal an die Ufermauer kam.

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Die Ausstiegsluke ist geöffnet, aber nach dem "Taxi" muss offenbar telefoniert werden.

Und da ist das THW-Taxi auch schon.

Auch interessant: Im Heck der Maschine gibt es einen Ausguck.

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Aufgrund des schlechten Wetters wollte ich mein 70-300 Objektiv nicht von der Kamera nehmen. Aber auch bei 70mm Brennweite (mal Cropfaktor 1,6 entspricht dies 112mm an der EOS 20D) passte nicht die ganze Szene auf's Foto. Die Lösung: Eines meiner gefürchteten Freihand-Panoramen, bestehend aus 3 Fotos im Hochformat.

Foto anklicken, um es größer zu sehenDie Nordseite der Hohenzollernbrücke war voll von Besuchern.

Von dem Jahrmarkt im Stil der 20er-Jahre zeige ich Euch nur ein Foto, nämlich diese Detail-Ansicht des vermutlich berühmtesten Ford-Modells aller Zeiten.


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Schon bald wurde es Zeit, die Do-24 zu wenden, damit sie die Vorbereitungen für den Start beginnen konnte.

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Mit der Kraft von zwei Motoren schipperte die Do-24 vorbei an der Bastei in Richtung Zoobrücke.

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Start stromaufwärts in Richtung Hohenzollernbrücke. Volle Kraft auf alle drei Motoren. Und sie schwebt.

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Aber wozu gleich aufsteigen, wo doch der Tiefflug direkt über dem Wasser und zwischen den Zuschauern viel mehr Spaß macht?

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Vor der Brücke sollte man dann aber doch mal steigen, denn unten drunter durchfliegen war wohl verboten.

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Da fliegt sie dahin...

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War's das schon? Wenn schon der Flieger weg ist, kann man ja nochmal das Schiff vom Wasser- und Schifffahrtsamt Köln fotografieren.

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Doch, sie kommt wieder. Noch eine Ehrenrunde.

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Schöne Kurvenlage, genau in Reihe mit den drei Propellern. Und wie der 100%-Ausschnitt aus dem Foto zeigt, sitzt im Ausguck in der Mitte der Do-24 jemand, der uns Zuschauern winkt.

Ist das da etwa blauer Himmel? Ja, aber nur an wenigen Stellen.


Ein letztes Mal fliegt die Do-24 ATT Amphibian am Kölner Dom vorbei und verschwindet im stürmischen Grau des Himmels über Köln.

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Nachtrag: 5 Monate nach diesem Ereignis habe ich weitere Fotos der Do24 gemacht. Bilder davon gibt es ebenfalls hier in Rolands Fotokiste: Wasserung der Do24 auf dem Main in Frankfurt.


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