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Urlaub auf dem Darß

[Teil 1] · [Teil 2] · [Teil 3]

Dies hier ist der dritte Teil meiner fotografischen Rundreise über die Halbinsel Fischland-Darss-Zingst. Die Stationen der ersten 3 Urlaubstage finden sich in Teil 1 dieser Fotoserie, und Teil 2 zeigt Bilder aus Ahrenshoop, aber hier geht es nun weiter mit:

Ausflug nach Hiddensee

An manchen Tagen der Woche fährt auch in der Nebensaison ein Schiff morgens von Zingst nach Vitte auf Hiddensee. Da wir es bei zwei Rügen-Urlauben nicht geschafft hatten, uns auch mal Hiddensee anzuschauen, nutzten wir diesmal die Chance auf einen langen Schiffsausflug mit etwa dreistündigem Aufenthalt auf Hiddensee.

Screenshot Natürlich habe ich die Strecke mit dem GPS-Logger aufgezeichnet. Wenn man sich den Screenshot aus dem Programm GPS Photo Tagger anschaut, dann kann man die Route erkennen, die das Schiff ab Zingst zurücklegt. Die Tour beginnt zwischen Zingst und der boddenseitig vorgelagerten Insel Große Kirr und führt weiter in den Barther Bodden. Aufgrund der geringen Wassertiefe muss das Schiff manch eine seltsame Kurve fahren.

Hinter dem Pramort (östlicher Endpunkt unserer Ferienhalbinsel Fischland-Darß-Zingst, siehe unten) geht es weiter im Schutz der vorgelagerten Inseln, bevor das Schiff dann Richtung Stralsund abdreht. Man hat fast den Eindruck, versehentlich das falsche Schiff erwischt zu haben, aber in Sichtweite der Stadt fährt das Schiff dann eine Spitzkehre nach Norden, um nun zwischen Hiddensee und Rügen durch den Schaproder Bodden zu fahren. Nach einer ganzen Weile erreicht das Schiff dann seinen Zielhafen in Vitte.

Photo: © by Roland Frisch Dass man an der Spitzkehre der Schiffsroute tatsächlich bis Stralsund schauen kann, 'beweist' dieses Panorama, das aus mehreren freihand aufgenommenen Telefotos zusammengesetzt wurde. Kein besonders schönes Panorama, seht es bitte eher als Beweisfoto. Das Bild öffnet übrigens ausnahmsweise direkt in einem neuen Fenster (bzw. Tab), da es wegen seiner Überbreite nicht in die Lightbox passt.

Photo: © by Roland Frisch Während der mehrstündigen Hinfahrt sah es zeitweise so aus, als führen wir genau in die schlimmste Regen-Ecke, und auch das Panorama von Stralsund zeigt ja noch nicht gerade wirklich schönes Fotowetter. Aber bei der Ankunft im Hafen von Vitte sah es schon ganz gut aus, wie das Foto rechts belegt. Genau für unsere 3 Stunden auf der Insel kam die Sonne raus, und zu unserer Abreise trübte es sich wieder ein.

Photo: © by Roland Frisch Photo: © by Roland Frisch Die Zeit reichte leider nur für eine Erkundung des nördlich von Vitte gelegenen Teils der Insel. Im Norden von Hiddensee erhebt sich der 'Dornbusch' mit dem Leuchtturm. Dies war Ziel unserer Wanderung, für die wir auf dem Hinweg die Ostseeseite wählten. Wie man an der starken Brandung sieht, war es recht windig.

Photo: © by Roland Frisch

Photo: © by Roland Frisch Photo: © by Roland Frisch Landschaftlich ist Hiddensee richtig schön. Leider verteilen sich die Touristenströme nur sehr wenig, so dass die Wege und Ortschaften ziemlich überlaufen waren.

Photo: © by Roland Frisch Das Ziel unserer Wanderung, der Leuchtturm Dornbusch. Ab Windstärke 6 ist die Besteigung nicht mehr erlaubt, so dass wir ihn nur von unten besichtigen konnten. Dafür erscheint er auf den Fotos jedoch touristenfrei.

Photo: © by Roland Frisch Photo: © by Roland Frisch Inzwischen war herrliches Postkartenwetter, was durch massiven Polfiltereinsatz auf den Fotos noch stärker herauskommt.



Blick auf die Nachbarinsel Rügen.

Photo: © by Roland Frisch Photo: © by Roland Frisch

Photo: © by Roland Frisch Der Südteil der Insel Hiddensee ist wesentlich flacher. Hier ein Blick Richtung Süden. Es ist ein aus mehreren Bildern zusammengesetztes Freihand-Panorama von einem Aussichtspunkt. Rechts sieht man die Ostsee, links den Bodden. Weil das Bild nicht in die Lightbox passt, öffnet auch dieses Panoramafoto in einem neuen Fenster (bzw. Tab).

Photo: © by Roland Frisch Den Rückweg nach Vitte erwanderten wir ab Kloster auf der Boddenseite. Auch dort pfiff der Wind ganz erheblich. Die Spiegelreflexkamera blieb nun im Rucksack und die 3D-Kamera kam mal wieder zum Einsatz. Also Brille aufgesetzt etc. für die folgenden 3D-Fotos. Wie schon auf den vorigen Seiten lässt sich die 3D-Darstellungsweise wunschgemäß einstellen; wer es also statt Rot-Cyan-Brille lieber im Kreuzblick oder auf einem 3D-Monitor betrachten möchte, muss sich nicht mit den Falschfarben des Vorschaubildes zufrieden geben.

Photo: © by Roland Frisch Rechtzeitig waren wir wieder zurück an unserem Schiff, der Schaprode. Hätten wir die Abfahrt verpasst, so hätten wir 3 Tage und Nächte ohne Unterkunft und Ersatzunterwäsche auf der Insel ausharren müssen. Daher waren wir ausnahmsweise pünktlich. :-)

Pramort, Hohe Düne

Photo: © by Roland Frisch Den letzten Tag vor unserer Abreise nutzten wir für einen Fahrradausflug zum Pramort, dem Ostende der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Hier ist quasi die Welt zu Ende. Seitlich des asphaltierten Fahrradweges trifft man glückliche Kühe. Die Fahrräder kann man übrigens am Schlösschen mieten, das am Westrand der Sundischen Wiesen liegt. Dort ist auch ein Parkplatz. Man muss also nicht den ganzen Weg von Prerow oder Zingst bis dorthin radeln.

Photo: © by Roland Frisch Der Radweg endet an einem Aussichtspunkt, von wo sich je nach Jahres- und Tageszeit Kraniche beobachten lassen. Dafür waren wir aber in beiderlei Hinsicht etwas zu früh dort.

Photo: © by Roland Frisch Photo: © by Roland Frisch Auf der Rücktour haben wir noch einen Abstecher zur Hohen Düne gemacht. Auch dort gibt es einen Aussichtspunkt mit Blick über die Ostsee und die ursprüngliche Landschaft am Pramort. Leider hatten wir unser Wetterglück jedoch auf Hiddensee vergessen, so dass wir bald zum Schlösschen zurückradelten, das wir nur wenig durchnässt erreichten. Mit einer Tasse heißem Kakao und leckerem Kuchen dabei fand der Ausflug aber dennoch ein schönes Ende.

Dies war unser letzter Tag auf dem Darß. Am nächsten Tag war Abreise. Jedoch schauten wir uns in Ribnitz-Damgarten noch das Bernsteinmuseum an und fuhren danach weiter bis Lübeck, wo wir noch eine Übernachtung gebucht hatten. Aber das ist eine andere Geschichte, und Lübeck-Fotos hat diese Homepage ja bereits.

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